Insgesamt war ich nun sechs Wochen in Kapstadt – drei Wochen bereits im Juli 2016 und weitere drei Wochen im Mai 2019. In dieser Zeit ist dort Winter und schon Nebensaison, dementsprechend entspannt ist alles. In den sechs Wochen durfte ich Kapstadt in vielen Facetten kennengelernen. Deswegen gibt es für euch den ultimativen Kapstadt-Guide. Dabei sind natürlich bekannte Must Do’s, wie auch Restaurants, Ausgehtipps und warum sich Couchsurfing in Kapstadt mehr als lohnt.

Wer die Must Do’s schon kennt und auf der Suche nach Restauranttipps ist, einfach weiter runterscrollen. Dort findest du für jeden Geschmack etwas: Von Bruger über Tapas bis hin zu Suhi ist alles dabei.

Disclaimer: Es handelt sich hier um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen und keineswegs um bezahlte Werbung.

15 Tipps: die Must Do’s von Kapstadt

Da es bereits zig Blogbeiträge hierfür gibt, halte ich mich kurz. Es folgen die Dinge, die wohl die meisten in Kapstadt machen. Auch ich habe diese Mal wieder einige davon gemacht. Viele davon werden einfach nicht langweilig.

V&A Waterfront

Dorthin geht es für jeden meistens direkt am Anfang. Wem soll man es auch verübeln. Bisher war ich allerdings nur im Winter in Kapstadt, zur Hochsaison soll dort ziemlich viel los sein.

Waterfront Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Tafelberg

Entweder man fährt mit der Bahn hoch oder man wandert hoch. Wer mit der Bahn fahren will, der holt sich am besten vorab online ein Ticket, um anfallende Anstehzeiten zu vermeiden. Wer wandern will, der hat um die 300 Möglichkeiten. Die bekanntesten Wege findest du weiter unten im Beitrag unter Wanderungen.

Tafelberg Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Lion‘s Head und die Höhle finden

Der Lion’s Head ist mein absolutes Lieblings-Must Do. Man ist in circa 45 Minuten oben und hat einen tollen Ausblick über die Stadt, mit Tafelberg, Signal Hill, Camps Bay, Robben Island und dem Stadion. Was will man mehr?

Sonnenuntergang am Signal Hill

Auch das gehört einfach zu jedem Kapstadt Besuch dazu. Man nehme ich bisschen was zum Essen mit, packt einen Wein ein und genießt den Sonnenuntergang auf dem Signal Hill.

Muizenberg

Das ist das wohl bekannteste südafrikanische Paradies für Surfer in Kapstadt und beeindruckt mit den bunten Häuschen. Wer Surfen lernen will, ist hier genau richtig.

Muizenberg Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Bo Kaap

Apropos bunte Häuschen. Diese findest du in Bo Kaap in Massen. Einfach mal durchschlendern. Achtung: Momentan wird sehr darauf hingewiesen, dass viele Taschendiebe und ähnliches unterwegs ist. Ich finde, wer ein bisschen Acht gibt, der ist zumindest schon mal sicherer als manch andere Touristen.

Bo Kaap Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Wine Tasting rund um Kapstadt

Das gehört zu Kapstadt schon fast wie der Tafelberg dazu. Verschiedene Weingüter stelle ich weiter unten im Beitrag vor.

Foto mit gelben Rahmen

Man kennt sie vor allem aus Instagram: die Fotos mit dem gelben Rahmen. Diese finden sich überall in Kapstadt. Viel Spaß beim Suchen und Entdecken.

Simon's Town (Foto: Sabina Schneider)


Simon’s Town/Betty‘s Bay

Die Pinguine von Boulders Beach sind weltbekannt und super süß. Eine Alternative zum viel besuchten Simon’s Town ist Betty’s Bay. Hierhin verirren sich weniger Touristen und man zahlt keinen Eintritt.

Kap der guten Hoffnung

Das Kap der guten Hoffnung ist auf jeden Fall mit dem Cape Point zusammen eine schöne Tagestour von Kapstadt aus.

Kap der guten Hoffnung (Foto: Sabina Schneider)

Woodstock

Die Old Bisquit Mill ist wohl der bekannteste Ort in Woodstock. Direkt gegenüber finden sich zudem schöne Läden und wer sich weiter in Woodstock verläuft entdeckt Street Art, Cafés und Secondhand Länden. Einfach mal treiben lassen.

Robben Island

Die Gefängnisinsel aus dem 16.Jahrhundert bringt man besonders mit einem Namen in Verbindung: Nelson Mandela. Später war die Insel übrigens Quarantänestation für Leprakranke. Tickets in derHauptsaison vorbestellen!

Helikopterflug über Kapstadt/
Tandemsprung vom Signal Hill

Also wenn sich Kapstadt dafür nicht perfekt anbietet! Leider etwas teuer, aber ich habe mir sagen lassen, es lohnt sich auf jeden Fall

Signal Hill Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Mit Robben tauchen

Auch das gehört zu den Must-Dos. Wobei ich es nie gemacht habe. Die süßen Robben sollten aber sehr entzückend sein.

Company’s Garden

Company’s Garden ist deswegen so beliebt, weil es dort Eichhörnchen gibt, die man füttern kann. Ein zuckersüßes Erlebnis, wenn man Eichhörnchen mag.

Besonders beliebt in Kapstadt: Märkte

Market Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Jeden Tag: Mojo Market, V&A Waterfront Food &Craft Market

Donnerstag: Cape Point Vineyard Foodmarket in Noordhoek

Freitag: Bluebird Market in Muizenberg, ab abends Bay Harbour Market in Hout Bay

Samstag: Old Bisquit Mill Market in Woodstock, Oranjezicht Market an der Waterfront, bay Harbour Market in Hout Bay

Sonntag: Oranjezicht Market, Bay Harbour Market in Hout Bay

Market Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Veranstaltungen

Africa Burn: Jeder kennt ‚Burning Man‘ – das hier ist die afrikanische Version davon.

Clifton Two: Im unregelmäßigen Turnus gibt es dort abends Live Musik und Lagerfeuer.

Wanderungen

Tafelberg: die bekanntesten Wege sind Skeleton George Trail, Indian Venster und Platteklip

Lion’s Head: absolutes Muss, immer möglich. Es gibt dort eine Höhle, die sehr versteckt ist.

Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Little Lionshead: Oder auch Sugar Bread genannt. Der kleine Bruder liegt auf der Strecke Richtung Hout Bay.

Devil’s Peak: Anspruchsvolle Tour auf dem weniger touristischen ‚Teil‘ des Tafelbergs. Eine genauere Tourenbeschreibung gibt’s bei Sunniestway.

Silvermine/ Elephant’s Eye Cave | Helderberg in Somerset West | Jon kershoek in Stellenbosch: Gigantischer Ausblick | Bainskloof in Wellington | Du Toits Kloof in Worcester

Es gibt eine WhatsApp Gruppe, in der Wanderungen abgesprochen werden. Bei Bedarf, gerne melden.

Frühstück & Café

Jarryd‘s Eatery

Batavia: Das Café liegt im Stadtteil Bo Kaap

Nourish’d: Kapstadt ist ein Traum für Veganer – dieses Café hat sich auf die vegane Küche spezialisiert.

Truth Cafe (District Six): Das Truth Café gibt es in mehreren Ecken Kapstadts. Das Headquarter in District Six ist auf jeden Fall auf Grund der ulkigen Aufmache einen Besuch wert.  Auch hier kann man Barista Kurse machen.

Origin Café: bieten auch Kaffeetasting an (60 Rand/ Stand 2019) – fancy, aber persönlich nicht überzeugend

La Belle: Das Café hat zwei Standorte – einmal in Camps Bay und einen in Constantia.

The Strangers Club: Allein wegen des Namens ein Besuch wert.

Saint James Café: Lässiger (Hipster-) Laden in Observatory. Hunde sind dort erlaubt und für die Stammkunden gibt es eine Menge Merch zu kaufen.

Ground Art Café: Hier wurde ich schon mit einem „See you tomorrow“ verabschiedet. Besonders gut ist hier, dass es schräg gegenüber der Autovermietung Avis Budget liegt und dass man dort ungestört am Laptop arbeiten kann. Außerdem finden sich an der Wand wechselnde Kunstobjekte.

The Village Hub Café: Auch das gibt es in Kapstadt öfters.

The Power & The Glory: Nettes Café am Ende der Kloof Street.

Mustaccio: Auch hier kann man ungestört am Laptop arbeiten und der Kaffee ist ebenfalls empfehlenswert.

Restaurants

The Roundhouse Lawn: Falls jemand plant, in Kapstadt zu heiraten oder einfach nur zu feiern, hat neben gutem Essen auch eine passende Location. Außerdem finde ich die Idee super, sich einen Picknickplatz zu reservieren, statt an einem Tisch zu setzen.

Bungalow: In Clifton gelegen findest du hier ein fancy Restaurant im maritimen Stil mit guter Küche.

Fat Cactus: Tex-Mex styled Café mit drei Standorten.

Rafael: Libanesisches Essen in Sea Point mit allen unterschiedliche Kaffeevariationen.

Tapas

Pot Luck Club: in der Old Bisquit Mill – Reservierung von Vorteil.

Bistro Bouchon: Für Weinliebhaber der beste Standort – die Weinliste besteht nur aus den ausgelesenen Flaschen der Stadt.

Asoka: Das Restaurant ist asiatisch angehaucht/unter anderem gibt es dort jeden Dienstag besten Jazz.

Fisch/Sushi

Active Sushi: an der Waterkant, all you can eat für 199 Rand (Stand 2019)

Codfather: in Camps Bay. Mein Lieblingsfischrestaurant, das vergleichsweise sehr teuer ist. Hier gibt es keine Speisekarte, sondern der Fisch wird an der Theke zusammengestellt. Reservierung notwendig!

Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Just good

Jarryd’s: Hier wird sehr auf Regionalität und Nachhaltigkeit geachtet.

Kloof Street House: gemütlich im Wohnzimmer-Look. Man fühlt sich durch das Ambiente ein paar Jahre zurückversetzt.

Black Sheep: Das ist das Lieblingsrestaurant einer guten Freundin, ich selbst war leider nicht dort.

Mzansi: Restaurant im Township Langa mit Buffet, hin und wieder mit Live-Musik

Mzoli‘s: Braai-Party, die immer sonntags stattfindet

Faeeza’s Teakitchen: Ursprünglich hat Faeeza nur Cape Malay Kochkurse angeboten, mittlerweile gibt es zusätzlich ein kleines Menü, das man in ihrem Vorgarten genießen kann, umgeben von den bunten Häusern Bo Kaaps

Kombuis: Ebenfalls in Bo Kaap mit herrlichen Blick über die Stadt.

Striped Horse: Mehr durch Zufall bin ich dort auf einer Geburtstagsfeier gelandet und war direkt überzeugt. Klasse Cocktails, richtig gute Pizza und jeden Tag wird etwas anderes angeboten, wie etwa Dienstag Pub Quiz oder am Mittwoch Live Musik (Stand Mai 2019).

Fernandos: Wenn du Lust auf eine gute Pizza hast, bist du bei Fernandos in Observatory genau richtig.

Bree Street: Longs Street für Erwachsene, hier reihen sich die Restaurants, die etwas gehobener sind.

Burger

Hudson The Burger Joint: Mit etwas Glück kannst du mit deinem selbstgebauten Burger gewinnen.

Jerry’s Burger Bar: Für mich immer wieder ein Highlight. Es ist zwar nur ein Kette (mit wenigen Filialen), aber trotzdem finde ich es immer wieder toll, dort zu essen.

Jerry's burger (Foto: Sabina Schneider)


Tiger’s Milk: an bestimmten Tagen gibt es gute Specials.

The Copper Club: Auch für Flammkuchen-Fans.

Burger & Lobster: Das Lokal findet sich in der oben genannten Bree Street.

Bars in Kapstadt

Eigentlich ist in Kapstadt immer und jeden Tag etwas los. Besonders bekannt ist die Long Street. Wer also nicht lange suchen will, einfach dort vorbeischauen und durch laufen.

Wochenende

Your‘s truly: Die Bar ist Teil des Hostels ‘Once in Cape Town’. Dementsprechend ist sie auch nicht so lange offen und die Musik hört meistens gegen 10pm auf. Allerdings ist das Lokal bei den Locals recht bekannt/beliebt.

Clarke’s : Nicht nur eine Bar, sondern auch ein Lokal, in welchem man den ganzen Tag Frühstück bekommt. Sehr hell und freundlich eingerichtet.

Secret Gin Bar: hinter dem Honest Chocolate Café, einfach durch den Laden gehen und schon ist man in der Gin Bar.  

Bombay Bicycle Club: Freitags findet immer eine Themen-Party statt.  

Tjin Tjin Bar: Japanisches Essen und Rooftop bar – was will man mehr.

Botanical Bar: Drinks, die nach der regionalen Botanik benannt werden, wie cool ist das denn?

La Parada: Tapas und Sunday Funday

The Waiting Room: Das Warten ist nur im Namen enthalten. Ein bisschen versteckt ist die Location aber auf jeden Fall. Halte Ausschau nach The Royale Eatery in Long Street, finde die mysteriöse Eingangstür und lasse dich überraschen.

Orphanage: Das muss man erlebt haben. Halte die Augen offen: Ab und an gibt’s wirklichlich verrückte Veranstaltungen dort.

Village Idiot: Allein wegen des Merchs lohnt es sich schon.

Modular: Elektro, länger als 2 am geöffnet

Reset: Elektro, länger als 2 am geöffnet

Lower Church Street in Observatory: montags im Trench Town immer Pizza und all you can drink Special für 100 Rand (Stand 2019)

Dienstag

Party im Asoka (siehe oben)

Sonntag

Party im La Parada in Constantia: wer es mal sehr ‚posh‘ haben will.

Café Caprice: coole Location in Camps Bay, wir haben dort einen Geburtstag gefeiert. Es könnte allerdings sein, dass es dort auch etwas ‚posh‘ wird, kommt oft auf die Gruppen an, die dort feiern.

Shimmy Beach Club: sonntags gibt’s 25% auf Sushi und Pizza (Stand 2019)

Mzolis oder Rands: sehr authentische, coole Braais am Rande der Townships, wo gegrillt und dann mega getanzt wird. Mittlerweile sind die Rands ‚besser‘ und durchaus sicherer (Vorsicht ist immer und überall trotzdem geboten!)

Wine Tasting

Constantia: Eagle‘s Nest /Beau Constantia/Constantia Glen

Stellenbosch: Babylonstoren /Boschendal/ Delaire Graaf/Kleine Zalze/Peter Falke …etc

Sommerset West: Vergelegen

Camps Bay Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)


Where to stay

Once in Capetown: Hier war ich immer. Manche Mehrbettzimmer sind etwas klein, wenn sie vollbelegt sind, aber auch das ist machbar. Ansonsten ist es eher ein kleines Hotel, mit Frühstück inklusive. Beim Kaffee muss man am Morgen nur leider immer etwas warten und öfters nachfragen. Dafür ist er aber richtig gut.

MOY: Ein Hostel zwischen Bo Kaap und Waterfront, sehr stilvoll eingerichtet mit eigenem Vorhang am Bett

Die beiden hinterlegten Links sind sogenannte Affiliante-Links. Wenn du darüber buchst, bekomme ich eine Provision, für dich ändert sich am Preis hingegen nichts.

Couchsurfing: Unbedingt in Kapstadt machen, bzw. schauen, welche Aktivitäten sie geplant haben. Auch im Voraus stehen schon einige Veranstaltungen fest. Die Community ist so aktiv, dass einmal im Monat etwas zusammen unternommen wird. Als ich vor Ort war, gab es sogar ein riesiges Meet up, bei welchem jeder etwas zum Essen mitgebracht hat und es bis tief in die Nacht ging. Super schön war, dass viele Locals dabei waren. Die Community hat auch verschiedene WhatsApp Gruppen, wie etwa Wandern, Yoga, Salsa, Brettspiele, Fotos, Filme ….etc. Bei Bedarf einfach die Couchsurfer fragen oder kurz übers Kontaktformular Bescheid geben (Stand Mai 2019).

Barista Kurse

Barista Kurs Kapstadt (Foto: Sabina Schneider)

Kapstadt hat wahnsinnig viele und schöne Cafés und der Kaffee schmeckt (meistens) sehr gut. Grund für mich in Kapstadt einen Barista Kurs zu machen. Ich habe einen bei der Shaker School gemacht – mein Fazit dazu habe ich in diesem Blogbeitrag geschrieben. Später fand ich heraus, dass das Truth Café ebenfalls Kurse anbietet, die nicht ganz so teuer sind. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall. Wer ‚nur‘ ein Kaffeetasting machen will, der kann zum Origin Café gehen, dort finden täglich (Stand Mai 2019) Tastings statt.

Diesen Reiseführer* habe ich immer wieder zur Hand genommen und darin geblättert. Ich liebe es ja, Reiseführer zu haben. Mittlerweile treffe ich immer mehr Reisende, denen es genauso geht. Du kennst jemanden, der auch nach Tansania reist? Wie wär’s mit diesem Reiseführer als Geschenk?


Danke an Theresa und Johanna für eure persönliche Kapstadt-Liste, die den Beitrag um einiges bereicherten.

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