Zehn Tage, 1332 km, nie schneller als 90 km/h, acht verschiedene Campingplätze: Das sind nur ein paar Zahlen des Camping-& Roadtrips in Island. Im Sommer 2017 erfüllte ich mir den Traum, noch einmal nach Island zu reisen. Während man im Winter natürlich auf Hotels und Hostels angewiesen ist, sollte man im Sommer die Chance nutzen und campen. Nicht nur der Roadtrip-Faktor kommt hier hervor, sondern entlastet auch den Geldbeutel, denn Island ist teuer. Trotzdem müssen hier ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Hier gibt es für euch meine Packliste.

Packliste: Campen

Zelt *: Natürlich eines der wichtigsten Dinge. Hier gab es einige Diskussionen, bzw. Punkte, die man beachten soll. Klar, ein Wurfzelt wäre die angenehmste Wahl gewesen, allerdings zu riskant, da es als Gepäck aufgegeben werden muss. Der Gewinner war letztlich das Vaude Taurus 3-Personen Zelt.


Heringe: Im Zelt werden zwar welche mitgeliefert, allerdings kann es auf Island richtig windig werden. Ersatzheringe sind ein Muss.

Gummihammer: Die beste Entscheidung. Natürlich könnte man hier argumentieren, ein Hammer habe zu viel Gewicht. Allerdings ist es wirklich eine Erleichterung, wenn man einen Hammer dabei hat. Believe it or not.

Isomatte *: Prinzipiell kann ich überall schlafen, aber eine Isomatte ist natürlich von Vorteil. Ich habe mich für diese Isomatte entschieden, da sie sehr kompakt und leicht ist.

Schlafsack *: Auch wenn es Sommer ist: Wer in Island campen will, dem sei gesagt, die Nächte werden sehr kühl. Deswegen lieber bisschen mehr in einen Schlafsack investieren, der auch bei niedrigen Temperaturen warm hält. Ich habe einen Schlafsack von Vaude. Allerdings war dieser sehr groß und etwas unhandlich.


Kleiner Klappstuhl: Auch wieder etwas, über das man diskutieren und natürlich auch vor Ort leihen kann. Ich war auf jeden Fall dankbar, einen kleinen Klappstuhl mitgenommen zu haben, denn nicht an jedem Campingplatz gibt es Sitzgelegenheiten.

Godafoss Island (Foto: Sabina Schneider)

Trinkflasche *: Ist ja wohl selbstverständlich, oder? Meine Alltime-Favourite ist die nalgene-Trinkflasche mit der großen Öffnung. Warum? Weil man dadurch Früchte oder Ingwer rein werfen kann und unterwegs super easy wieder raus bekommt. Außerdem lässt sich die Flasche mit einer großen Öffnung leichter ausspülen.


Trinkbecher/Geschirr/ Campingkocher *: Mittlerweile ist ja Campinggeschirr sehr kompakt und verhältnismäßig leicht geworden. Zu empfehlen ist ein Campinggeschirr, dass sowohl Trinkbecher, als auch Geschirr/Töpfe/Besteck dabei hat. Außerdem würde ich direkt einen Campingkocher (ohne Gasflasche natürlich) mitnehmen. Der ist in Island nämlich sehr teuer.


Faltbare Schüsseln *: Eines der Dinge, die sich als super praktisch erwiesen haben. So kann man etwas mehr kochen und in die Schüssel packen. Beim Heimfliegen einfach falten und schon nehmen sie kaum Platz weg. Habe ich übrigens auch immer dabei, wenn ich auf Wanderung bin.

Spülmittel, Lappen und Geschirrtuch: Kann man sich vor Ort kaufen. Sehr sinnvoll, da nicht jede Campingküche all diese Sachen anbietet, bzw. an einigen Campingplätzen gar keine Küche ist.

Wäscheleine: Sehr praktisch, um nach dem Duschen die Sachen aufzuhängen.

Wassercontainer: Am besten einen Faltbaren. Perfekt für’s Wasserholen, um damit zu kochen, ohne zig Mal hin und her zu laufen.

Teebeutel+ Mini-Bialetti und Kaffee: Eine sehr kluge Entscheidung. Für Teetrinker und Kaffeeliebhaber.

Island (Foto: Sabina Schneider)

 

Packliste Kleidung

Hopeville Taschen *: Um kein Chaos im Backpack zu bekommen, bzw. das Mietauto davor zu schützen, packe ich meine Sachen immer in Packing-Cubes.

Bei der Kleidung muss jeder selber wissen, was er für zehn Tage einpackt. Es sei gesagt, dass es recht kühl ist. Deswegen würde ich beim nächsten Mal lieber mehr warme Sachen einpacken.

3 kurzärmelige T-Shirt
5 langärmelige T-Shirt
2 warme Pullover
1 Fliesjacke
1 Island-Pullover: den habe ich mir bei meiner letzten Island Reise gekauft und liebe ihn immer noch..
2 lange Hosen
1 Wanderhose
1 Funktions-Shirt
1 Paar Flip Flops
1 feste Schuhe: Ich bin ja totaler Fan der Salomon Speedcross Schuhe. Kann ich echt empfehlen.

Hot Pot Island (Foto: Sabina Schneider)

1 Bikini: Wer will sich schon einen Hot-Pot entgehen lassen?
2 mittlere Handtücher: Am besten natürlich Microfaser Handtücher
1 Pyjama
Tuch/Schal
Sport-Stirnband
Mütze
Handschuhe
Windbreaker Jacke
Weste
Regenhose
Thermo Unterwäsche
Sonnenbrille
Bandana

Dettifoss Island (Foto: Sabina Schneider)

 

Packliste Toilettartikel (für Frauen)

Rasierer
Duschgel, Haarshampoo: Am besten umfüllen.
Deo
Reisezahnbürste + kleine Zahnpasta
Haarbürste
Reiseföhn: Ich selber föhne eigentlich selten, aber auf einem Campingtrip in Island ist das durchaus sinnvoll – bei dem Wind.
Menstruationstasse
Nagelset
Feuchttücher
Taschentücher
Kleine Sonnencreme
Medikamente

 

Packliste Technik und Sonstiges

Kindle *: Auch, wenn man viel unterwegs ist und viel sieht, manchmal braucht man kleine Auszeiten und dann lese ich gerne. Oder, wenn man auf den Flug warten muss.


Kamera *: Für Island habe ich  mir die Sony Alpha 6000 Systemkamera gegönnt und habe sie seither auf Reisen dabei. Ich bin von der Größe und Leichtigkeit, wie auch von der Qualität total überzeugt.

Actionkamera *: Wer zum Beispiel durch die Silfra-Spalte tauchen möchte oder in einen der Hot Pots entspannen will, der sollte sich eine Action Kamera (mit Wasserschutz) zulegen.

Aufladekabel: Vergisst man leider zu schnell. Einen Adapter braucht man in Island übrigens nicht.

Reiseführer: Ich liebe ja Reiseführer, um mich auf eine Reise vorzubereiten. Ist nicht jedermanns Sache, aber ich finde das toll.  Am liebsten plane ich mit den Reiseführern von Marco Polo.


Flugtickets + Reisepass
Geld + Kreditkarte Führerschein + Versicherungskarte: In Island wird viel mit Karte gezahlt, also eigentlich alles – außer die Duschen auf den Campingplätzen. Hier lohnt es sich, Kleingeld zu haben.
Stofftasche
Handgepäcksrucksack: Am besten einen, der sich auch als Tagesrucksack eignet.
Block + Stifte: Ich schreibe noch gerne Postkarten und notiere mir gerne Dinge. Für Island gibt es übrigens auch ein Journey-Book.

Journeybook Island (Foto: Sabina Schneider)

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Danke Journey Book für die Bereitstellung.